Die Mieten werden immer teurer, Wohnungen an zentralen Lagen sind kaum bezahlbar. Viele Schweizer können sich kein Wohneigentum mehr leisten, obwohl so viel Wohnraum gebaut wird wie nie zuvor. Zwischen 2009 und 2023 stiegen die Mieten schweizweit um rund 23 Prozent, in Regionen wie Waadt, Genf oder Zürich sogar um fast 30 Prozent. Der einzige Grund für den steigenden Bedarf an Wohnraum und die dadurch verursachte Preisexplosion auf dem Markt ist die Zuwanderung.
Die Schweiz verfügte Ende 2024 über rund 4,8 Millionen Wohnungen. Dabei lebten 2,4 Millionen Haushalte (61 %) in einer Miet- oder Genossenschaftswohnung, wobei der Anteil in städtischen Kantonen wie Basel-Stadt (85 %) und Genf (78 %) besonders hoch ist. Die höchsten Mieten weisen Städte wie Zürich, Winterthur und Genf auf. Eine 1-Zimmerwohnung kostet in Zürich im Schnitt 1’126 Franken, in Winterthur rund 942 Franken und in Genf 1’028 Franken.
Für eine 3- bis 4-Zimmerwohnung liegen die Preise in diesen drei Städten zwischen:
- Zürich: 1’761 bis 2’085 Franken
- Winterthur: 1’489 bis 1’745 Franken
- Genf: 1’508 bis 1’773 Franken
Auch kantonal zeigen sich Unterschiede: Die höchsten Mieten finden sich in den Kantonen Zug, Zürich und Schwyz, während die Kantone Jura, Neuenburg und Uri die tiefsten Mietpreise aufweisen.

Wohnungsknappheit – ein Dauerproblem
In der Schweiz stehen rund neun Millionen Menschen einem verfügbaren Wohnraum von 4,8 Millionen Wohnungen gegenüber. Das entspricht etwa 1,9 Personen pro Wohnung. Single-Personen benötigen jedoch naturgemäss eine Wohnung für sich alleine. Entscheidend ist jedoch: Nur rund 1 % der Wohnungen ist überhaupt verfügbar. Das bedeutet, dass Tausende Wohnungssuchende gleichzeitig um ein sehr begrenztes Angebot konkurrieren müssen.
Durch diesen Prozess wird die Preisexplosion bei den Mieten ausgelöst. Am 1. Juni 2025 erfasste das Bundesamt für Statistik 48’455 leerstehende Wohnungen in der Schweiz, was einem Prozent des gesamten Wohnungsbestands entspricht. Zum Stichtag 1. Juni 2025 wurden insgesamt 37’194 unbewohnte Wohnungen zur Miete angeboten. Dies entspricht im Jahresvergleich einem Rückgang von 3’229 Mietwohnungen beziehungsweise acht Prozent. Bereits in den letzten fünf Jahren verringerte sich das Angebot an leerstehenden Mietwohnungen kontinuierlich.
Bevölkerungsexplosion durch Zuwanderung
Kein anderes Land in Europa ist in den letzten Jahren so stark gewachsen wie die Schweiz. Allein 2024 betrug die Nettozuwanderung gemäss Bund 83’392 Personen. Das entspricht in etwa der Bevölkerung der Stadt Luzern. Um die schweizweite Nachfrage nach Wohnraum zu decken, müsste jedes Jahr eine neue Stadt in der Grösse von Luzern gebaut werden. Da ein solches Bauvorhaben weder realistisch noch sinnvoll ist, gerät der bestehende Wohnungsmarkt bei anhaltender Zuwanderung immer stärker unter Druck.

Chance durch Migrationsstopp und Remigration
Rein mathematisch gesehen könnten ein Migrationsstopp sowie eine rechtsstaatliche Rückführungspolitik den Wohnungsmarkt und die Bevölkerung massiv entlasten. Wenn jährlich 40’000–50’000 Personen weniger in die Schweiz zuwandern und sich niederlassen würden, wäre dies eine immense Entlastung für den Wohnungsmarkt und für Einheimische, die auf der Suche nach einer Wohnung oder einem Eigenheim sind.
Ein Migrationsstopp gekoppelt an eine Rückführungspolitik würde weitere erhebliche Vorteile mit sich bringen:
- – Die Konkurrenz auf dem Wohnungsmarkt würde spürbar abnehmen.
- – Es würde weniger gebaut, wodurch die fortschreitende Bodenversiegelung sowie der – Druck auf Umwelt und Natur reduziert werden könnten.
- – Die Mietpreise würden sich stabilisieren oder sogar sinken.
- – Es stünden mehr Wohnungen zur Verfügung, wovon die Schweizer Bevölkerung, insbesondere junge Schweizer, profitieren würden.
- – Die städtische Verdichtung würde abnehmen, wodurch sich den Einwohnern mehr Wohnoptionen eröffnen würden.
In Summe würde eine Politik der Remigration somit nicht nur die fortschreitende Ausbreitung der Städte auf den ländlichen Raum abbremsen und die Schweizer Natur schützen, sondern zusätzlich auch den Wohnungsmarkt entlasten sowie den Dichtestress in urbanen Gebieten deutlich reduzieren.



